Machen wir so weiter und weiter und …?

Ich merke, dass mein Geduldsfaden kurz vor dem Zerreißen ist: meine Statements werden zunehmend härter. Nun, Messer schleift man auch an einem Stein, mit Wattebäuschchen klappt das nicht. Ähnlich verhält es sich mit dem Verstand: nur im geschärften Zustand liefert er brauchbare Ergebnisse.
   Ich bin es leid, Geldverbrenner*innen und Zukunftsvernichtern hilflos bei ihrem Dilettantismus zusehen zu müssen. Ich bin es leid, täglich tragische Schicksale von Menschen miterleben zu müssen, die von ihren vorgeblichen „Beschützern“ mit einem Federstrich abgehakt werden. Um Leben zu retten, wie immer betont wird.
   Lippenbekenntnisse. Wollte man wirklich und wirksam Leben retten, gäbe es andere, nachhaltigere Anwendungsgebiete. Seltsamerweise ist dafür allerdings nie genug Geld vorhanden! Beispiel? Gerne: Krebs tötet täglich mehr Menschen als Corona! In den zwei Jahren 2021/22 zusammen 470.871 Menschen. Demgegenüber steht die Zahl aller i.V.m. Corona Verstorbenen bis 22.01.2022: 116.315 (Quelle: Statistisches Bundesamt). Bei Krebsopfern erübrigte sich übrigens die Relativierung „in Verbindung mit“!
   Trotzdem wird alles Geld, für das Staaten (also wir Bürger) immense Verschuldungen eingehen, in zumindest fragwürdigen Ausmaß verpulvert: allein Wien hat jeden einzelnen Bürger der Stadt im Schnitt 17-mal (ORF, ZIB v. 27.1.22) getestet. Die Kommune hat 1.897 Mio. Einwohner, Kosten pro Test 20 – 30 €, macht ca. 645 Mio. Euro, niedrig gerechnet. Wohlgemerkt, nur für die Stadt Wien! Würde man dieses Geld für Krebstests und -therapien verwenden, würde man mehr Menschenleben retten als mit allen Coronatests! Dafür braucht es keine komplizierten Berechnungsmodelle, keine höhere Mathemathik, das ist simple Arithmethik. Sprich: gesunder Menschenverstand!
PS. Es gibt KEINE kostenlosen Tests – in diesem Leben ist NICHTS umsonst! Aber vieles vergebens …