Der GEA war in den letzten Wochen randvoll mit Pro- und Contra-Beiträgen zum Thema Stadtbahn.
Fast jeder hat dazu eine Meinung – oft mit guten Argumenten. Stichhaltige Gründe sprechen für und gegen eine jede Trassenführung. Ein einfaches „richtig“ oder „falsch“ gibt es dabei wohl nicht, aber durchaus Eigeninteressen. Wer hätte schon gern eine Lärmquelle von seinem Haus …
Auch ein kompletter Verzicht auf diese Bahn wäre denkbar, ohne dass gleich jegliche Mobilität verloren ginge. Für das Geld könnten viele Busse fahren, sogar elektrisch! In jedes Wohngebiet.
Unverzichtbar ist allerdings, dass wir Pfullinger uns trotz gegenteiliger Meinungen und Interessen weiterhin ohne Groll begegnen.
Die Stadtbahn sollte Menschen verbinden, nicht entzweien!
Deshalb werde ich mich diesmal – surprise, surprise – mit meiner Stimme zum Thema Stadtbahn zurückhalten. Stattdessen möchte ich lieber dazu beitragen, die allgemeine Stimmung etwas aufzuheitern.
Vor genau 14 Jahren hatte ich im GEA eine kleine Geschichte veröffentlicht – eine Schmonzette („Ein Pfullinger im Gewitterregen“), die vor allem mich selbst auf die Schippe nahm. Vielleicht sollten wir uns gerade in aufgeheizten Zeiten daran erinnern, dass das Leben auch heitere Seiten hat.
Nach dem Einsenden der Geschichte hatte ich mich damals nach Italien abgesetzt. Dieses Mal ist es ähnlich – fast schon ein Ritual. Vielleicht mögt ihr ja auch diese Geschichte, die ich gerade auf meinem Blogg „Zeitreise“ veröffentlicht habe.
Viel Vergnügen
https://volldasleben.zeitreise.blog/liesmal/
Mit sonnigen Grüßen aus Bella Italia.
Ciao –
Detlev Gottaut
Costiolo, Molina di Prelà
Liguria (IT)